Das führende Schweizer Technologie-Beratungsunternehmen AWK hat sich genau diese Frage gestellt und hat folgende Unterschiede der beiden Methoden identifiziert:
Klassische Strategiearbeit:
- einmaliger Durchlauf von Entwicklungsphasen
- Fokus auf Analyse, Spezifikation und Änderung
- Fokus auf den klassischen internen Prozess
- Aufgabe des Managements
- geführte Teams
- Führungskraft als “Richtungsweiser”
- Strategiebildung als abgeschlossener Prozess & einmaliges Endprodukt
Agile Strategiearbeit:
- inkrementelle Arbeitsweise mit kontinuierlicher Verbesserung
- Rückkehr in vorherige Phasen je nach Bedarf
- Fokus auf externe Einflussfaktoren und das dynamische Umfeld
- Ganzheitliche Aufgabe des gesamten Unternehmens
- selbstbestimmte Teams
- Führungskraft als “Begleiter”
- Strategiebildung als dynamischer Prozess & laufend zu optimierendes Endprodukt
Agile Strategieentwicklung gewinnt in unserer dynamischen Welt immer mehr an Bedeutung. Die Interessen des Managements rücken dabei in den Hintergrund und externe Einflussfaktoren des Umfelds in den Fokus. Flexible Lösungen und schnelle Anpassungsfähigkeit können so Schritt für Schritt implementiert werden und tragen zu einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung bei. Genauso wie beim Hochseefischen. Betrachtet man die Strategie schlussendlich als fortwährende Aufgabe und nicht ausschließlich als einmaligen Prozess, so kann in der VUKA-Welt agil auf Änderungen reagiert werden. Gemeinsam auf Kurs in Richtung Zukunft.